Dokumente
Allgegenwärtig und doch unsichtbar
2006_04seite04.pdf
(2 MB) vom 22.02.2007
Bioinformatik — was ist das?
2006_04seite12_13.pdf
(2 MB) vom 18.10.2007
Scientific Visualization
2006_04seite08_09.pdf
(2 MB) vom 22.02.2007
Brücken zwischen Wissenschaft und Kunst.
2006_04seite10_11.pdf
(2 MB) vom 22.02.2007
Kontakt
Dr. Christoph Bauer
christoph.bauer@informatik....
Raum 2.21
von-Seckendorff-Platz 1
06120 Halle (Saale)
Login für Redakteure
Informationen für Schülerinnen und Schüler
Informationen für Schülerinnen und Schüler
- Informatik, was ist das?
- Was ist Informatik nun wirklich?
- Welche Voraussetzung brauche ich, um Informatik, Bioinformatik oder ein anderes Informatik-nahes Fach zu studieren?
- An wen kann ich mich wenden, wenn ich Interesse habe, Informatik in Halle zu studieren?
- Braucht die Industrie überhaupt noch Informatiker und Informatikerinnen? Fast jeder kann doch mit einem Computer umgehen!
- Was hat das Institut für Informatik zu bieten?
Informatik, was ist das?
Informatik ist aufgrund der benötigten Team- und Kommunikationsfähigkeit sowie Kreativität sowohl für Jungen als auch für Mädchen geeignet!
Computers to handle data faster is rarely the answer... The task is to define what information is needed and how to manipulate it! [Peter Drucker]
Was ist Informatik nun wirklich?
Die Informatik befasst sich mit Information und deren systematischer Verarbeitung, insbesondere, der automatischen mit Hilfe von Rechenanlagen. [Wikipedia]
Sie ist die Wissenschaft von der theoretischen Analyse, der organisatorischen und technischen Gestaltung und der konkreten Realisierung von (komplexen) Systemen, die menschliche Fachkenntnisse und Kommunikation in technischen, wirtschaftlichen und sozialen Bereichen unterstützen sollen.
Informatik ist heute allgegenwärtig. Man schaue sich nur im Alltag um: Eisenbahn, Stellwerke, Flugzeug, Auto, Waschmaschine, Ladegerät, Fotoapparat, Bankautomat, Hörgerät, Gewächshaus usw. enthalten "Computer, die man nicht sieht". Kaum noch ein Wissenszweig kommt noch ohne Informatik aus, sei es in den Ingenieurwissenschaften, in den Naturwissenschaften oder den Geisteswissenschaften.
Die Einordnung der Informatik in das Wissenschaftsgebäude ist schwer. Viele Grundlagen und Methoden der Informatik sind mathematischer Natur: Abstraktion, Logik, Fragen der Berechenbarkeit. Ihre naturwissenschaftliche-experimentelle Komponente wird deutlich beim Erforschen, Modellieren und Simulieren von schwer überschaubaren Strukturen. Informatik ist auch Ingenieurwissenschaft, denn ausgehend von konstruktiven Methoden geht es ihr um Hard- und Software-technische Realisierungen von Systemen; hier sieht sie ihre Aufgabe in der Begriffsbildung wie in der Entwicklung generalisierbarer Methoden. Ihr Leitbild ist die Erstellung korrekter Systeme. Damit passt die Informatik nicht in die klassische Einteilung der Wissenschaften. C.F. von Weizäcker bezeichnete aus diesem Grunde die Informatik als Strukturwissenschaft.
Welche Voraussetzung brauche ich, um Informatik, Bioinformatik oder ein anderes Informatik-nahes Fach zu studieren?
- Fähigkeit zum systematischen Arbeiten
- Logisches und formales Denkvermögen
- Solide Kenntnisse in Mathematik und Englisch
- Teamfähigkeit und soziale Kompetenz
- Neugier und Ehrgeiz
- Ausdauer beim Suchen kreativer Lösungen zu schwierigen Problemen
An wen kann ich mich wenden, wenn ich Interesse habe, Informatik in Halle zu studieren?
Erster Ansprechpartner ist Herr Dr. Christoph Bauer (Tel.: 0345 5524718), der Studienberater des Instituts für Informatik. Sie finden Herr Bauer im zweiten Stockwerk des Instituts für Informatik, Von-Seckendorff-Platz 1, D-06120 Halle.
Braucht die Industrie überhaupt noch Informatiker und Informatikerinnen? Fast jeder kann doch mit einem Computer umgehen!
Nach einer Studie des BITKOM (Bundesverband Informationswirtschaft Telekommunikation und neue Medien e.V.) vom Februar 2007 gibt es einen Mangel an hochqualifizierten IT-Spezialisten: Derzeit sind rund 20.000 offene Stellen bei IT- und Telekommunikationsunternehmen zu besetzen. Für jede zweite Firma ist der Fachkräftemangel ein großes Problem für ihre Geschäftsentwicklung.
Was hat das Institut für Informatik zu bieten?
Studiengänge
Am hiesigen Institut für Informatik können Sie sich in einem der folgenden Studiengängen immatrikulieren:
- Informatik (Bachelor)
- Informatik (Master)
- Bioinformatik (Bachelor)
- Bioinformatik (Master)
Ein besonderes Merkmal der Informatik-Studiengänge ist die enge Zusammenarbeit mit der Burg Giebichenstein, Hochschule für Kunst und Design Halle , die sich nicht nur in der Nebenfachausbildung in Designinformatik widerspiegelt, sondern auch im Studienverbund MM|VR-Produktion, in dessen Rahmen der Studiengang
- MM|VR-Informatik (Prüfungsordnung)
durch das Institut für Informatik angeboten wird.
Zudem ist das Institut für Informatik verantwortlich für die Informatikausbildung der Studierenden der Wirtschaftsinformatik, ein Studiengang, der an der Juristischen und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät angesiedelt ist.
Schwerpunkte
Die Schwerpunkte eines Instituts definieren sich über seine Professoren und Mitarbeiter. Sie beeinflussen in hohem Maße die Ausprägung der Lehre und der Forschungsarbeiten des Instituts. Demzufolge sollte es ein richtiger Weg sein, ein Institut über seine Professoren vorzustellen.
An dem Institut für Informatik der Martin-Luther-Universität sind tätig:
Prof. Dr. Stefan Brass, Datenbanken und Informa-tionssysteme (Studium an der TU Braunschweig und der Universität Hannover, Professor an der University of Pittsburgh, der Universität Gießen und der TU Clausthal)
Prof. Dr. Ivo Große, Bioinformatik (Studium an der Humboldt-Universität zu Berlin und der Boston University, Postdoktorand an der Freien Universität Berlin, am Cold Spring Harbor Laboratory und am IPK Gatersleben)
Prof. Dr. Hans-Michael Hanisch, Automatisierungstechnik (Studium an der TH Leuna-Merseburg, Postdoktorand an der Universität Dortmund, Professor an der Universität Magdeburg)
Prof. Dr. Paul Molitor, Rechnerarchitektur und Entwurf digitaler Schaltungen (Studium an der Universität Saarbrücken, Postdoktorand im Sonderforschungsbereich “VLSI-Entwurfsmethoden und Parallelität”, Professor an der Humboldt-Universität zu Berlin)
Prof. Dr. Matthias Müller-Hannemann, Datenstrukturen und Effiziente Algorithmen (Studium an der Technischen Universität Berlin, Postdoktorand am Forschungsinstitut für Diskrete Mathematik in Bonn und an der Technischen Universität Darmstadt)
Prof. Dr. Stefan Posch, Bioinformatik und Mustererkennung (Studium an der Universität Erlangen-Nürnberg, Postdoktorand am International Computer Science Institute Berkeley und der Universität Bielefeld)
Doz. Dr. habil. Peter Schenzel, Computergrafik (Studium an der Universität Halle, mehrjährige Gastaufenthalte an den Universitäten Warschau, Paderborn, und Sheffield sowie am Max-Planck-Institut für Mathematik in Bonn)
Prof. Dr. Ludwig Staiger, Theoretische Informatik (Studium an der Universität Jena und der University Yerevan, Dozent an der Akademie für Wissenschaften Berlin und den Universitäten Magdeburg, Aachen, Dortmund, Siegen, Cottbus und Wien)
Prof. Dr. Wolf Zimmermann, Software-Engineering und Programmsprachen (Studium an der Universität Karlsruhe, Postdoktorand am International Computer Science Institute Berkeley und der Universität Karlsruhe)
Prof. Dr. Falk Schreiber, Pflanzenbioinformatik (gemeinsame Professur mit dem IPK Gatersleben )